PARTNER UND NETZWERK
Mit wem wir eng zusammenarbeiten
Drei Bereiche beschreiben unsere Partnerschaften. Ein Industriepartnernetzwerk aus Verifizierern und Prüfinstituten, die Unterstützung aus Forschung und Lehre sowie die Datenbank- und Softwarebasis, auf der wir methodisch arbeiten.
UNSER NETZWERK
Unsere Industriepartner
Drei Partner aus der Industrie-, Prüf- und Verifizierungs-Welt: das IBU als etabliertes EPD-Verifizierungsprogramm, das ift Rosenheim als Prüfinstitut und eigenständiger EPD-Programmhalter und das SKZ als Forschungs- und Prüfinstitut der Kunststoffbranche, mit dem wir die LCA-Methodik weiterentwickeln.
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IBU · Institut Bauen und Umwelt Etabliertes Verifizierungsprogramm für EPDs nach EN 15804+A2 Berlin · Deutschland EPD-Verifizierung · DACH-Markt
ecoverity ist als offizieller Ökobilanzer beim IBU gelistetDas Institut Bauen und Umwelt e. V. ist eines der wichtigsten deutschen Programme für Umweltproduktdeklarationen nach EN 15804+A2 und ISO 14025. IBU-EPDs sind im DACH-Markt besonders relevant, etwa für DGNB-, BNB- und QNG-Bewertungen sowie für ÖKOBAUDAT-Veröffentlichungen.
Wir begleiten EPD-Projekte durch den IBU-Prozess: von der programmgerechten Studienerstellung über Rückfragen mit VerifiziererInnen bis zur Übergabe der ILCD+EPD-Datensätze.
Schwerpunkte
- Programmanforderungen und PCRs für Bauprodukte
- IBU-Datenbank und ILCD+EPD-Datensätze
- Anschluss an DGNB, BNB, QNG und ÖKOBAUDAT
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ift Rosenheim Etabliertes Prüfinstitut und EPD-Programmhalter Rosenheim · Deutschland EPD-Programm · Bauelemente · CE-Notifizierung
Das ift Rosenheim ist ein etabliertes Prüfinstitut und eigenständiger EPD-Programmhalter für Bauelemente. Es verifiziert und veröffentlicht Umweltproduktdeklarationen nach EN 15804+A2 und ISO 14025, mit besonderer Relevanz für Fenster, Türen, Fassaden, Glas und weitere Bauelemente.
Wir begleiten EPD-Projekte durch den ift-Prozess: von der programmgerechten Studienerstellung über Rückfragen mit VerifiziererInnen bis zur Übergabe der ILCD+EPD-Datensätze. Da das ift gleichzeitig notifizierte Stelle für CE-Kennzeichnung ist und eigene Prüfstände betreibt, können Prüfdaten direkt in die LCA-Modellierung einfließen.
Schwerpunkte
- Programmanforderungen und PCRs für Bauelemente
- EPD-Veröffentlichung im ift-Programm und ILCD+EPD-Datensätze
- Eigene Prüfdaten direkt in LCA-Modelle eingebunden
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SKZ · Das Kunststoff-Zentrum Forschungs- und Prüfinstitut · gemeinsame LCA-Methodik-Entwicklung Würzburg · Deutschland Kunststoffe · Forschung · Prüfung · Zertifizierung
Das SKZ ist seit 1961 das Forschungs-, Prüf- und Weiterbildungsinstitut der Kunststoffbranche, getragen von der Fördergemeinschaft für das Kunststoff-Zentrum FSKZ e. V. Hauptsitz ist Würzburg, weitere Standorte sind Halle, Horb am Neckar, Peine und Selb. Das Institut arbeitet in fünf Bereichen — Prüfung, Aus- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung, Zertifizierung von Managementsystemen und Branchennetzwerk — und zählt über 400 Mitgliedsunternehmen.
Mit dem SKZ erforschen und entwickeln wir neue Ansätze für Lebenszyklusanalysen weiter. Für Bauprodukte aus Kunststoff ist das unmittelbar einschlägig: Rezyklatanteile, Mehrschichtaufbauten und Werkstoffanalytik sind genau die Stellen, an denen die verfügbare LCA- und EPD-Software an ihre Grenzen stößt.
Schwerpunkte
- Gemeinsame Forschung an der LCA-Methodik für Kunststoffe
- Werkstoffanalytik und Rezyklat-Bewertung
- Akkreditierte Prüflabore und Produktzertifizierung
Unterstützung aus Forschung und Lehre
Unsere Methodik lebt vom Austausch mit Universitäten und führenden Bildungseinrichtungen: Methodik-Update-Diskussionen, Konsultations-Beteiligung an PCR- und ISO-Entwicklungen, laufender Austausch zu Norm-Beschlüssen. Neue Ansätze prüfen wir dort, wo experimentiert werden darf, bevor sie in ein Kundenprojekt gehen.
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Dr.-Ing. Sven Mackenbach Oberingenieur · Forschungsbereichs-Leitung „Circular Construction" Institut für Baumanagement, Digitales Bauen und Robotik im Bauwesen (ICoM) · RWTH Aachen Circular Construction · Modular Building · Reverse Logistics
Sven Mackenbach ist seit Januar 2023 Oberingenieur am ICoM und verantwortlich für den Aufbau und die Leitung des Forschungsbereichs „Circular Construction". Zu seinem Aufgabenbereich gehört die Gesamtbetreuung der Forschungsprojekte sowie die wissenschaftliche Begleitung der Projektmitarbeitenden. Er hält die Lehrveranstaltung „Sustainable Construction Management".
Promoviert hat er im Juni 2023 an der RWTH Aachen mit Schwerpunkt auf zirkulärem Bauen. Über die akademische Tätigkeit hinaus verfügt er über umfangreiche Praxis-Erfahrung in der Nachhaltigkeits-Beratung und im Sustainability Coaching für Akteure entlang der Bau-Wertschöpfungskette.
Schwerpunkte
- Kreislaufwirtschaft im Bauwesen
- Modulares Bauen · Circular Business Models
- Reverse Logistics · Cleaner Production
- Life Cycle Thinking in Bauproduktebewertung
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Philip E. Reichen AI Specialist und Founders Mentor · Beirat für ecoverity Founder Super AI Labs · ETH Zürich Agentic AI · Custom AI Software · Founder Mentoring
Philip E. Reichen hat Super AI Labs gegründet, ein kleines Senior-Team in Zürich, das maßgeschneiderte KI-Software für Schweizer KMU, Behörden und Konzerne entwickelt. Der Anspruch des Teams ist, in Wochen lauffähige Software zu liefern statt monatelanger Konzeptphasen. Zuvor hat er Software für und bei Fortune-500-Unternehmen, Mittelständlern und Startups gebaut.
Studiert hat er Maschinenbau und Industrial Engineering an der ETH Zürich, wo er ETH juniors als Präsident geführt hat und seit 2026 Gründerteams als Mentor begleitet. Für ecoverity ist er in beratender Funktion der Sparringspartner für KI und Technologie. Er hält uns auf dem Stand der aktuellen Entwicklungen, hinterfragt unsere technischen Entscheidungen und gibt Impulse, wo neue Werkzeuge unsere Methodik und Automatisierung voranbringen.
Schwerpunkte
- Agentic AI und KI-Systeme im produktiven Einsatz
- Forward Deployed Engineering und schnelle Umsetzung
- Technologie-Scouting für Methodik und Automatisierung
- Mentoring von Gründerteams an der ETH Zürich
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ETH Student Project House Projekt- und Prototyping-Umgebung der ETH Zürich Zürich · Schweiz Prototyping · Makerspace · Studierendenprojekte
Hier geht’s zu unserem SPH-TeamDas Student Project House ist die Einrichtung der ETH Zürich, in der Studierende aller Stufen — Bachelor, Master und Doktorat — an eigenen Projekten außerhalb des Curriculums arbeiten. Es stellt Projektflächen, einen Makerspace mit Maschineneinweisung, Coaching, Workshops und eine Anschubfinanzierung bereit. Getragen wird es von zwei Standorten: dem SPH Zentrum an der Clausiusstrasse und dem SPH Hönggerberg im HPZ-Gebäude.
Der Ansatz — ein konkretes Problem suchen, eine Lösung entwerfen, die Annahme am echten Prototyp prüfen — deckt sich mit der Art, wie wir Methodik weiterentwickeln. Für uns ist das SPH deshalb die Verbindung in eine Umgebung, in der methodische Ideen früh und praktisch gegengeprüft werden, statt erst im Kundenprojekt.
Schwerpunkte
- Prototyping-Umgebung und Makerspace der ETH Zürich
- Studierendenprojekte außerhalb des Curriculums
- Coaching, Workshops und Anschubfinanzierung
Datenbanken und Software, mit denen wir arbeiten
openLCA und ecoinvent gehören methodisch zu unserem Stack. Wir setzen openLCA als Modellierungs-Software ein und nutzen ecoinvent als Hintergrunddatenbank. Beide Bausteine sind methodisch zentral und in Audit-Trails, Programm-Verifizierungen und CSRD-Datenpunkten nachvollziehbar referenzierbar.
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openLCA Open-Source-LCA-Software · primäres Modellierungs-Werkzeug GreenDelta · Berlin LCA-Modellierung · Software
openLCA ist eine frei verfügbare Open-Source-Software für Lebenszyklusanalysen. Sie wird von GreenDelta entwickelt und in Forschung, Industrie und Beratung eingesetzt. Die Software unterstützt gängige LCA-Standards, den GHG Protocol Product Standard und PEF.
Bei ecoverity modellieren wir primär in openLCA. Das macht Modelle transparent, prüffähig und unabhängig von langfristigen kommerziellen Tool-Verträgen. Gerade bei EPDs, die über mehrere Jahre gepflegt oder aktualisiert werden müssen, ist das ein wichtiger Vorteil.
Schwerpunkte
- Transparente, auditfähige Modellstruktur
- Anbindung an verschiedene LCI-Hintergrunddatenbanken
- Datenexport in ILCD+EPD- und EcoSpold-Formate
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ecoinvent Primäre LCI-Hintergrunddatenbank für Material- und Energieflüsse ecoinvent Association · Zürich LCI-Hintergrunddaten · Material- und Energieflüsse
ecoinvent ist eine der weltweit meistgenutzten Hintergrunddatenbanken für Lebenszyklusanalysen. Sie enthält Material-, Energie- und Prozessdatensätze aus vielen Sektoren und wird von der ecoinvent Association in Zürich entwickelt und gepflegt.
Bei ecoverity nutzen wir ecoinvent als zentrale Hintergrunddatenbank für allgemeine Material- und Energieflüsse. Wo Programmanforderungen es vorgeben, kombinieren wir ecoinvent mit produktspezifischen Vordergrunddaten und passenden programmgerechten Datensätzen, etwa ÖKOBAUDAT für EPDs im DACH-Markt.
Schwerpunkte
- Hintergrunddatenbank für Material-, Energie- und Prozessdaten
- Konsistente Methodik in Systemmodellen wie cut-off, APOS und consequential
- Nachvollziehbare Versionierung für Audit und spätere Updates
Sie wollen Partner werden?
Wir besprechen mit Ihnen die Schnittmenge. Sinnvolle Partner für uns sind Forschungsgruppen, Software-Anbieter und Beratungs-Häuser mit ergänzendem Scope.